Bei einem PM Camp kommen viele engagierte und offene Menschen zusammen. Offen für neues, für neue Begegnungen, neue Impulse und bereit, ihre Erfahrung zu teilen und zu diskutieren. Wer noch nicht auf einem PM Camp war braucht keine Angst zu haben. Zum Einen gibt es einige wenige, simple Regeln, die den Austausch und den Sessionverlauf sehr erleichtern. Zu nennen wären hier vor allem das Gesetz der zwei Füße (Du kannst jederzeit aus einer Session raus bzw. in eine Session rein gehen) und das Gesetz der Richtigen (Wer auch immer kommt, es sind die Richtigen). Zum Anderen hat einen die Atmosphäre und der Austausch mit den anderen Teilnehmern bald so gepackt, dass man bald vergisst ein „Neuling“ zu sein!

Wenn ich an das PM Camp Karlsruhe 2015 zurückdenke, kommen mir viele tolle Begegnungen und spannende Themen in Erinnerung. Interessanterweise handelt es sich dabei auch um viele Themen, die auf den ersten Blick nicht unmittelbar mit Projektmanagement zu tun haben, z. B. der Umgang mit persönlichen Emotionen, die Einführung von Open Spaces sowie Zusammenarbeits- und Unternehmenskultur-Themen. Ach ja, es war mein erstes PM Camp…

„Angefixt“ von den Erfahrungen letztes Jahr in Karlsruhe habe ich dieses Jahr bereits die PM Camps in Stuttgart und Frankfurt besucht. Dort konnte ich meinen Eindruck bestätigen, wie vielfältig die Teilnehmer und Themen eines PM Camps sein können.

Seien es Themen aus dem agilen Umfeld (Schätzen bei Scrum, ja/nein/wie geht das?), Methoden/Workshops wie Paper Prototyping oder ein Austausch zu den verschiedenen Unternehmenskulturen. Was Du für Dich mitnehmen kannst hängt vor allem davon ab, was Dich interessiert, wie Du Dich in Sessions einbringst bzw. ob Du selbst Sessions anbietest!

In diesem Sinne hoffe ich, wir sehen uns dieses Jahr beim PM Camp Karlsruhe und wünsche Dir schon mal viel Erfolg. Und immer dran denken, Du machst das PM Camp wie es Dir gefällt!