In knapp einer Woche geht das PM-Camp Karlsruhe in die 3. Runde. Wir sind im Orga-Team schon alle freudig gespannt, wie das diesjährige Camp ablaufen wird. Denn am Ende sind wir nur die Rahmengeber für etwas, das die Teilgeber selbst gestalten. Für mich persönlich kamen vor mehr als 3 Jahren einige Dinge zusammen, die schliesslich dazu führten, mich fuer das Camp zu engagieren.

Hosting and Being Hosted

Schon seit vielen Jahren geniesse ich das Privileg, in Communities lernen zu können, Austausch zu haben und einen Rahmen zu finden, persönlich wachsen zu können. Besonders geprägt hat mich dabei die .NET Usergroup KarlsruheFrank Pfattheicher ist für mich zu einem Vorbild geworden, wie man mit viel Elan Wege findet, dass eine Community über Jahre wachsen und gedeihen kann.

Irgendwann kam der Wunsch auf, nicht nur Teil von Communities zu sein sondern auch selbst aktiv mitzuhelfen, dass Communities entstehen können. Dabei war und ist es mir wichtig einen Beitrag dazu zu leisten, Mitmenschlichkeit in unserer Gesellschaft zu stärken.

Lernen durch Tun

Anfang 2014 konkretisierten sich meine beruflichen Ideen, JIRA in meinem Unternehmen auf eine neue Ebene zu stellen – für mehr Gruppen zur Projektkoordination zu nutzen. Nun sehe ich mich eigentlich nicht primär als „Projektmensch“, wollte aber in diesem Kontext meine Zielkundschaft besser verstehen lernen. Also versuchte ich, mich dieser Spezies mit einem Besuch des PM-Camps Stuttgart zu nähern.

Das war eine durchweg positive Erfahrung. Die Offenheit, die ich in der openPM-Community gefunden habe, auf der Basis eines mich ansprechenden Menschenbildes Konzepte und Methoden aus verschiedenen Quellen kennenzulernen und zu integrieren, die Bereitschaft, dabei auch eigene Glaubenssätze infrage zu stellen, hat mich begeistert.

Zukunft der Arbeit

Im November 2014 habe ich dann auf einem Barcamp an der Karlshochschule mit Robert Weissgräber und Frank Widmayer zusammengestanden und wir fragten uns, welche Menschen in Unternehmen die Arbeitswelt für viele Menschen spürbar in den nächsten Jahren beeinflussen können. Und wir landeten bei Produkt- und Projektmanagern. Eins kam zum anderem und so war die Idee eines PM-Camps in Karlsruhe geboren.

Anfang 2015 fanden sich ein paar wunderbare Menschen mit der gleichen Idee zusammen und so freue ich mich, mit Hannah Hüter, Andrea Hanna, Charly Kastner, Kai-Uwe Rupp und Heiko Stapf ein weiteres mal Gastgeber sein zu dürfen.